Bahnsysteme

Die AEG wurde 1887 von Emil Rathenau gegründet. In den ersten Jahrzehnten wuchs das Unternehmen schnell zu einem bedeutenden, großen internationalen Konzern heran. Er beschäftigte 170 000 Mitarbeiter, davon ein Großteil in Berlin. AEG Industrial Engineering ist eine Gesellschaft für elektrische Anlagen der Industrie, für die Energiewirtschaft und das Verkehrswesen. Sie finden uns am traditionellen Standort der AEG Industrieanlagen, am Hohenzollerndamm in Berlin. Wir sind im engen Kontakt mit den gegenwärtigen und früheren AEG Fabriken.

Vor mehr als 100 Jahren wurden die ersten elektrischen Lokomotiven und Straßenbahnen gebaut. Die Berliner Straßenbahnen sowie die Hoch- und Untergrundbahn wurden zunächst durch einen elektrischen Gleichstrom-Antrieb angetrieben. Die elektrische Eisenbahnen erforderten oft weitaus höhere Antriebsleistungen und Traktion als der damalige Gleichstrombetrieb mit seinen begrenzten Spannungen bereitstellen konnte.

Erste Straßenbahn in Kiew von der AEG (1893)

Historische AEG-Lokomotive

Um auch auf Fernstrecken höhere elektrische Antriebsenergie bereitstellen zu können, fanden bei AEG und Siemens & Halske betriebsinterne Versuche mit Drehstrom für Bahnzwecke statt. Für Versuchsfahrten wurde die Eisenbahnstrecke zwischen Marienfelde und Zossen von der preußische Staatseisenbahn benutzt. Am 6. Oktober 1903 erreichte auf dieser Strecke ein Drehstrom-Schnellwagen von Siemens erstmals mit 206,7 km/h die angestrebte Geschwindigkeit von 200 km/h. Ein Triebwagen der AEG erreichte am 27. Oktober 1903 einen neuen Weltrekord mit einer Geschwindigkeit von 210,2 km/h. Diese Weltrekorde fanden seinerzeit weltweite Beachtung und wurden lange nicht überboten.

Weltrekordbahn (210,2 km/h)

Aktueller ICE

Die erste Einphasen- Wechselstrom Bahn der Welt wurde auf der 4,1 km langen Berliner Vorortstrecke Niederschönweide- Spindlersfeld mit 6.000 Volt und 25 Hertz elektrifiziert und es fanden 1903 erste Probefahrten statt. Die Weiterentwicklung des elektrischen Vollbahnbetriebes in Deutschland führte zu dem heutigen Bahnnetz mit Einphasen-Wechselstrom von 16 2/3 Hertz und 15.000 Volt.

Das Geschäftsfeld Bahnsysteme der AEG war in den 80er und 90er Jahren integraler Bestandteil des Daimler - Benz-Konzerns, zuletzt als Adtrans, und war einer der führenden international tätigen Anbieter auf dem Bahnsektor. Die Ausrichtung auf Bahngesamtsysteme und Fahrwegsysteme sowie auf Fahrzeuge für Fern- und Nahverkehr hat große Meilensteine auf einen sicheren Weg in die Zukunft gesetzt. Wesentliche Bausteine des ICE und des Transrapid sind Entwicklungen der AEG.

AEG erhielt in Berlin in Stadtteil Hennigsdorf die AEG Werke zurück, und die komplette ABB Bahntechnik sowie die MTU als Dieselhersteller wurden übernommen. Der Service der AEG Industrial Engineering mit der Abteilung Bahnsystemen steht den AEG Kunden der Welt mit dem nötigen Know-How und allen Ersatzteilen sowie Modernisierungen zur Verfügung.

 

Ersatzteile und Komponenten

In modernen Reisezugwagen und Triebzügen werden Heizung, Lüfter und Klimaanlage elektrisch betrieben. Für die thermostatische Regelung der Heizstromkreise werden je nach Heizungsart Schütze mit unterschiedlicher Schalthäufigkeit betrieben. Unsere Geräte HzS 4000 sind für 10 Millionen Schaltspiele konzipiert, die Geräte der Reihe TS 1000 sind Halbleiterschütze und sogar für mehr als 10 Mio Schaltvorgänge geeignet.

Schütz

Schütz

 

GTO - Pulswechselrichter GTO - Inverter

 

Energieblock im ICE Fahrmotor Fahrmotor

 

Komponenten für die Bahnstromversorgung

 

Korrosionsfeste Fahrleitung für die ICE-Neubaustrecken Trennschalter mit Funkenhörnern Bsp.: 3000KV, 3000A, GS für Mastmontage (Oberleitung) bei Fernbahnen oder Montage in Schalträumen für S-, U-Bahn und Metro

Anschlussfertige, rahmenmontierte Trennschalter mit Schalterfernantrieb

 

Schrank für Zugsteuerung

 

AEG-Fabrik in Hennigsdorf

 

 

We take care of your power quality